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Regionaler Begleitausschuss befasst sich in seiner 7. Sitzung auch mit dem Scheibe-See

Der Regionale Begleitausschuss (RBA) tagte am 5. Juni im Schlesischen Museum in Görlitz und befasste sich mit insgesamt zwölf Vorhaben in Höhe von knapp 140 Millionen Euro (Bundesmittel).

Das Gremium votierte elf Vorhaben positiv. Darunter war auch ein Teilprojekt des Gesamtkonzeptes „Nachhaltige touristische Revierentwicklung am Scheibe-See/Hoyerswerda“. Dieses beinhaltet zwei Maßnahmen:

  1. Zur Belebung und Attraktivitätssteigerung des Strandes am Westufer des Scheibe‐Sees soll ein Mehrzweckgebäude (Gastronomie/Veranstaltungen, Räume für die Bewirtschaftung der Mole bzw. Steganlage, Wasserwacht) und ein kleineres Gebäude für den saisonalen gastronomischen Betrieb für Strandnutzer entstehen.
  2. Die Maßnahme „Erlebnisweg“ umfasst die Herrichtung von Gestaltungselementen am Erlebnisweg (u.a. Errichtung von Pausen‐ und Aussichtsplätzen am Radrundweg, Errichtung von Ruhepunkten und Spiel‐ und Sportstationen) als kurzweilige und abwechslungsreiche Punkte zur Verlängerung der Aufenthaltsdauer an der Destination Scheibe‐See auch außerhalb der Badesaison.
Visualisierung des Strandes an welchen sich das doppelstöckige Café-Gebäude anschließt. Im Hintergrund ist in reichlicher Entfernung die 30 Meter hohe Landmarke zu erkennen.
Die Visualisierung zeigt den Strand, die beiden Mehrzweckgebäude und die Landmarke – © Planungsbüro Bauhoys

Es sollen neue Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen werden. Durch die steigende touristische Nachfrage können verschiedene Wirtschaftszweige, die Waren und Dienstleistungen für die Besucher anbieten, auch über die Region hinaus gestärkt werden. Die Stadt plant, Maßnahmen zu ergreifen, um den Scheibe-See als ganzjähriges Urlaubsziel zu etablieren und private Investitionen zu fördern. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 7,1 Millionen Euro.

Zu den weiteren bestätigten Maßnahmen gehören u.a. auch die „Erweiterung der touristisch-wirtschaftlichen Infrastruktur im Findlingspark Nochten“, der „Neubau eines Hortes“ in der Gemeinde Schmölln-Putzkau, die „Errichtung des „Demenzkompetenzzentrum in Glossen“ sowie die „Standortentwicklung ISP“ durch den Zweckverband Industriepark Schwarze Pumpe.

Hier gibt es alle bestätigten Projekte mit Kurzinfo.

Mehrere Personen sitzen in einem großen Raum. Sie heben eine grüne Karte in die höhe und signalisieren damit ihre Zustimmung zu einem Beschluss. Man sieht sie von der Seite.
Abstimmung der Mitglieder bei der 7. Sitzung des Regionalen Begleitausschusses (© Sächsische Agentur für Strukturentwicklung)

Hintergrund:

Die kommunalen Vorhaben, über die heute im RBA diskutiert und votiert wurde, sind nach der »Förderrichtlinie für Zuwendungen nach dem Investitionsgesetz Kohleregionen – RL InvKG« qualifiziert und priorisiert worden. Der Regionale Begleitausschuss hat die Aufgabe, am Projektauswahlverfahren mitzuwirken. Die durch den RBA befürworteten Vorhaben werden nun dem Freistaat Sachsen und dem Bund zur endgültigen Entscheidung vorgelegt. Die nächste Sitzung des RBA im Lausitzer Revier ist für den 13. November 2024 im Landkreis Bautzen geplant.

Quelle: https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/1076339