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Wandel gelingt gemeinsam – Bundespräsident Steinmeier besucht Hoyerswerda

Das Bürgerzentrum Hoyerswerda wurde am 24. November zum zentralen Treffpunkt für Gespräche über Engagement, Stadtentwicklung und den Wandel in der Lausitz. Der Bundespräsident nutzte seinen Besuch im Rahmen des Formats „Orte der Begegnung“, um die Kulturfabrik zu Besuchen, Projekte kennenzulernen, Akteurinnen und Akteuren zuzuhören und Einblicke in lokale Initiativen zu gewinnen.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) besucht die Kulturfabrik Hoyerswerda

Nach dem Empfang und dem Eintrag ins Goldene Buch der Stadt informierte er sich in der Gundermann Schaltzentrale, bevor er im Open Space mit Mitgliedern des Jugendstadtrates ins Gespräch kam. Dort hob er die Bedeutung jugendlichen Engagements hervor. Praktische Eindrücke sammelte er im Repaircafé, wo er die ehrenamtliche Arbeit der Initiativen besonders würdigte.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) im Gespräch mit dem Jugendstadtrat.

Im Café Auszeit nahm das Staatsoberhaupt an einer Diskussion mit Vertreterinnen und Vertretern aus Stadtverwaltung, Vereinen und Wissenschaft teil. Dabei betonte er die Rolle zivilgesellschaftlichen Engagements, die Herausforderungen der Stadtentwicklung und die Bedeutung regionaler Identität für die Zukunftsfähigkeit der Lausitz.

Im Gespräch mit Akteuren der Stadt ging es unter anderem um die Chancen des Engagements, um aktuelle Herausforderungen der Stadtentwicklung, um die sorbische Identität der Region und um die Rolle des Neustadtforums.

Am Nachmittag stand Hoyerswerda erneut im Fokus, als Deutschlandradio die Sendung „Zur Diskussion“ live aus dem Bürgerzentrum übertrug. Nach einem Interview mit dem Bundespräsidenten diskutierten Fachleute und kommunale Akteure darüber, wie Transformation in der Lausitz gelingen kann. Der Bundespräsident verfolgte die gesamte Podiumsrunde und zeigte damit besonderes Interesse am Austausch vor Ort.

Fotos: Gernot Menzel