Ein Ort verändert sich – und mit ihm ein ganzes Stück Region. Wo einst Bagger das Dorf Scheibe verschwinden ließen, wächst heute etwas völlig Neues: ein Ort für Erholung, Begegnung und Aussicht.
Am 23. Oktober 2025 wurde am Scheibe-See der offizielle Spatenstich gefeiert – trotz Regen, aber mit spürbarer Aufbruchsstimmung. Zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung begleiteten den Moment, der als nächster Meilenstein im Strukturwandel gilt.

Nach Jahren der Planung und Vorbereitung wird jetzt sichtbar, was lange nur auf Papier existierte: Der See bekommt sein Gesicht. Ein Strand entsteht, eine Promenade, eine Mole mit Bootsanlegern – und eine Landmarke, die künftig weit über die Ufer hinaus sichtbar sein wird.
Für Hoyerswerda bedeutet das mehr als nur Tourismus. Es ist ein Symbol dafür, wie Wandel gelingt – wenn aus einem Tagebau ein See wird, aus Wasser ein Ort der Begegnung und aus Visionen Realität.
Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh machte deutlich, dass das Projekt neue Perspektiven für die Stadt öffnet, ohne die Geschichte zu vergessen. Tradition und Zukunft, Brauchtum und Bewegung – alles findet hier seinen Platz.
Der Scheibe-See zeigt, wie rasant sich Wandel vollziehen kann. Vom verschwundenen Dorf zur neuen Landmarke in nur wenigen Jahrzehnten – das ist Lausitz-Geschichte im Zeitraffer.
Auch die LAUSITZWELLE berichtete in ihrem Programm am 28. Oktober: