Hoyerswerda nimmt im Strukturwandel der Lausitz eine besondere Rolle ein. Projekte der Stadt und städtischer Unternehmen mit einem Gesamtvolumen von rund 160 Millionen Euro befinden sich aktuell in der Umsetzung. Gemeinsam mit Vorhaben des Freistaates Sachsen und des Landkreises Bautzen fließen rund 260 Millionen Euro in die Stadt. Diese Entwicklung wird inzwischen auch überregional wahrgenommen.
Auf Initiative des Sächsischen Landtages war am 05.05.2026 eine Delegation des Grossen Rates des Kantons Bern zu Gast in Hoyerswerda. So durfte Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh mehrere Abgeordnete begrüßen, darunter die Grossratspräsidentin Edith Siegenthaler. Begleitet wurden sie von Landtagspräsident Alexander Dierks und weiteren Vertretern des Sächsischen Landtages sowie des Sächsischen Staatsministeriums für Infrastruktur und Landesentwicklung (SMIL), darunter Staatssekretär Sören Trillenberg und Abteilungsleiter Jörg Huntemann. Ziel war es, die Strukturentwicklung im ländlichen Raum am Beispiel Hoyerswerdas zu veranschaulichen.

Gemeinsam besuchten die Gäste unter anderem den Lausitztower, das Zentrum Bauen und Wohnen der LAUTECH GmbH, das Westufer des Scheibe-Sees, das Smart Mobility Lab in Schwarzkollm sowie die Krabat-Mühle. Im Mittelpunkt standen dabei Fragen der Stadtentwicklung, des Strukturwandels im ländlichen Raum und der Verbindung von Wirtschaft, Wissenschaft, Infrastruktur und Lebensqualität.
Die Delegation zeigte sich beeindruckt von der geschichtlichen, aber auch von der aktuellen Entwicklung Hoyerswerdas und bedankte sich bei allen Verantwortlichen für den gelungenen Tag voller Informationen und Wissensaustausch.
Der Grosse Rat des Kantons Bern ist seit mehr als 25 Jahren Partnerparlament des Sächsischen Landtags. Der Besuch in Hoyerswerda war Teil eines mehrtägigen Aufenthaltes in Sachsen und diente dem fachlichen Austausch zu aktuellen Entwicklungen im Strukturwandel.