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Revierkonferenz in Hoyerswerda: Chancen nutzen, Zukunft gemeinsam gestalten

Am 2. Februar 2026 fand die Revierkonferenz für den sächsischen Teil des Lausitzer Reviers in Hoyerswerda statt. Rund 200 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Kommunen, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft diskutierten über die zukünftige Ausrichtung des Strukturwandels.

Dass die Konferenz in Hoyerswerda stattfand, war kein Zufall. Die Stadt steht exemplarisch für den Strukturwandel nach dem Kohleausstieg – mit konkreten Projekten, klaren Herausforderungen und neuen Perspektiven.

Im Video der Sächsischen Agentur für Strukturentwicklung wird die Revierkonferenz kurz zusammengefasst:

Was bisher erreicht wurde

In den vergangenen Jahren wurden im Lausitzer Revier umfangreiche Mittel für den Strukturwandel eingesetzt. Insgesamt 946 Millionen Euro Bundesmittel flossen in kommunale und landesweite Projekte – unter anderem in Infrastruktur, Innovation und Standortentwicklung.

Auch Hoyerswerda profitiert davon direkt, etwa durch Investitionen in städtische Infrastruktur und touristische Entwicklung. Gleichzeitig wurde deutlich: Strukturwandel entsteht nicht nur durch Förderprogramme. Unternehmenserweiterungen und Neuansiedlungen leisten einen entscheidenden Beitrag zur Sicherung von Arbeitsplätzen und regionaler Wertschöpfung.

Blick nach vorn: Die nächste Förderperiode ab 2027

Ab 2027 beginnt eine neue Förderphase, in der wirtschaftliche Impulse noch stärker in den Mittelpunkt rücken. Der Fokus liegt künftig auf:

  • Industrie- und Gewerbeflächen,
  • Forschung und Technologietransfer,
  • langfristiger Wertschöpfung.

Davon sollen insbesondere Kommunen profitieren, die vom Kohleausstieg besonders betroffen sind. Hoyerswerda gehört ausdrücklich dazu. Gleichzeitig bleibt die Lebensqualität ein zentraler Baustein des Strukturwandels, etwa durch Investitionen in Mobilität, Gesundheit, Tourismus und Stadtentwicklung.

Warum Kommunikation eine Schlüsselrolle spielt

Viele Veränderungen entstehen schrittweise und sind im Alltag nicht immer sofort sichtbar. Genau deshalb ist es wichtig, den Strukturwandel verständlich und transparent zu kommunizieren.

Mit der #WHY!-Kommunikationsstrategie informiert Hoyerswerda bereits seit Längerem über Entwicklungen in Wirtschaft, Stadtumbau und Lebensqualität. Die zentrale Botschaft lautet:
Der Strukturwandel ist kein fernes Zukunftsprojekt, sondern ein laufender Prozess.

Hoyerswerda setzt dabei auf Zusammenarbeit, Transparenz und Mut zur Veränderung und darauf, den Wandel für die Stadtgesellschaft sichtbar zu machen.