Sechshundert ehrenamtliche Stunden. Das ist die Summe, die 27 Bürgerinnen und Bürger in ein Empfehlungspapier für die Zukunft des Freizeitkomplexes Ost (FKO) gesteckt haben. Am 17. April übergaben die Mitglieder des Kommunalen Entwicklungsbeirates (KEB) das Ergebnis ihrer Arbeit an Bürgermeister Mirko Pink, der es stellvertretend für den Stadtrat entgegen nahm.

Der KEB-FKO arbeitete von Februar 2025 bis Februar 2026. Ein Jahr, in dem Menschen aus Zivilgesellschaft, Stadtverwaltung, Wirtschaft und Stadtrat gemeinsam die Frage verhandelt haben, wie das FKO-Gelände wiederbelebt werden kann. Das Ergebnis ist kein Wunschzettel, sondern das Produkt eines intensiven, oft auch streitbaren Prozesses.
Was feststeht: Das Areal des Sportforums mit Rasenplatz, Stadion und Sozialgebäude bleibt laut Sportstättenentwicklungsplan erhalten. Investitionsmaßnahmen sind dort jedoch nicht vorgesehen. Die eigentliche Entscheidung über das Empfehlungspapier liegt jetzt beim Stadtrat. Die Abstimmung ist für den 26. Mai 2026 geplant. Stimmt der Stadtrat zu, werden die Empfehlungen auch öffentlich zugänglich sein.