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Jugendliche Stadtpolitik: Klare Erwartungen, konkrete Ideen und neue Impulse für Hoyerswerda

Mitte Februar hat sich der aktuelle Hoyerswerdaer Jugendstadtrat (JuStRa) erstmals der Presse vorgestellt. Im Mittelpunkt standen die Sichtweisen der Jugendlichen auf ihre Stadt, ihre Erfahrungen im Alltag und konkrete Ideen für Verbesserungen. Schnell wurde deutlich, wie differenziert, lösungsorientiert und verantwortungsbewusst junge Menschen auf ihr Umfeld blicken.

Auch die LAUSITZWELLE berichtete in ihrem Programm vom 20. Februar:

Genannt wurden unter anderem Sicherheit im öffentlichen Raum, bessere Beleuchtung, sichere Wege im Winter und modernere Bushaltestellen. Gerade in den Abendstunden werde Hoyerswerda als zu dunkel empfunden. Auch Aspekte wie Frauenparkplätze oder insgesamt mehr Aufenthaltsqualität spielten eine Rolle. Wichtig sind zudem attraktive Treffpunkte, da es bislang nur wenige Orte gibt, an denen sich Jugendliche gern und regelmäßig aufhalten.

Dass Beteiligung konkrete Ergebnisse hervorbringen kann, zeigt ein Projekt aus der Vergangenheit. Ein früherer Jugendstadtrat hatte die Idee einer Skaterbahn eingebracht. Dieses Vorhaben wird nun als moderne Pumptrack-Anlage umgesetzt und durch EFRE-Fördermittel finanziert. Das Beispiel macht deutlich, dass aus jugendlichen Impulsen tragfähige Projekte entstehen können, auch wenn die Umsetzung Zeit benötigt.

Der aktuelle Jugendstadtrat wurde am 16.06.2025 neu gewählt und hat sich im September 2025 konstituiert. Sieben Mitglieder aus vier Schulen engagieren sich seitdem ehrenamtlich. Ein Workshop im November diente dem Kennenlernen und half dabei, die Arbeitsweise des Gremiums zu schärfen. Dabei wurde auch deutlich, wo Strukturen weiterentwickelt und Unterstützung sinnvoll ergänzt werden können.

Der Jugendstadtrat verfügt über ein eigenes Budget und wirkt im Bürgerhaushalt mit. Damit bestehen echte Mitgestaltungsmöglichkeiten. Gleichzeitig zeigt sich, dass es weiterhin Potenzial für eine noch stärkere Einbindung junger Perspektiven gibt.

Das Pressegespräch hat unterstrichen, wie wichtig die jugendliche Perspektive für die Weiterentwicklung der Stadt ist. Junge Menschen bringen klare Beobachtungen, konkrete Vorschläge und den Wunsch mit, den Wandel in Hoyerswerda aktiv mitzugestalten.