Das nächste EFRE-Projekt geht in die Umsetzung: Im Altstadtpark an der Alten Berliner Straße entsteht ein neuer, naturverbundener Spielplatz. Eingebettet in den vorhandenen Baumbestand wird er ein Ort zum Spielen, Entdecken und Verweilen, mitten im Grünen und zugleich gut erreichbar.

Der flächige Baumbestand wurde bewusst in die Planung einbezogen. Die großen ausladenden Kronen der Laubbäume bilden künftig ein natürliches Schattendach und sorgen auch an warmen Sommertagen für angenehme Bedingungen. So entsteht ein Spielort, der Naturerlebnis und Bewegung verbindet.
Zur Bauanlaufberatung trafen sich kürzlich direkt vor Ort Anett Förster von den 360° Landschaftsarchitekten Grimm & Steiniger PartG mbB, Andreas Buder, Landschaftsbüro Buder GmbH aus Schwarzkollm, Dietmar Wolf sowie Jeanine Metasch, zuständig für städtische Spielplätze und Stadtgrün der Stadt Hoyerswerda. Bei dem Termin wurden noch einmal zentrale Fragen zum Bauablauf abgestimmt: Wann werden die Spielgeräte geliefert? Wie kann der Baumbestand während der Arbeiten bestmöglich geschützt werden? Und wo wird die Baustellenzufahrt eingerichtet? Bis zum eigentlichen Baustart sind noch einige Details zu klären, doch der Zeitplan steht bereits.

Die Lieferzeit der Spielgeräte beträgt derzeit rund 14 Wochen. Deshalb beginnen im Mai zunächst die bauvorbereitenden Arbeiten. Wenn die Spielgeräte im Juni geliefert werden, können sie direkt aufgebaut und verankert werden. Anschließend folgen die abschließenden Arbeiten sowie die Abnahme der Anlage.
Wenn alles nach Plan läuft, wird der neue Spielplatz mitten im Sommer eröffnet. Dann können Kinder hier klettern, balancieren und entdecken, während Eltern und Großeltern im Schatten der alten Bäume einen entspannten Tag im Altstadtpark genießen. Neben den vielen anderen Projekten ist auch dieses eine Investition in die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger von Hoyerswerda. Es entsteht ein Ort, der Begegnung schafft und den Altstadtpark um eine lebendige Attraktion bereichert.
Finanziert wird das Projekt über mehrere Bausteine. 75 Prozent der Kosten stammen aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), weitere 15 Prozent aus der Städtebauförderung, 10 Prozent trägt die Stadt Hoyerswerda selbst.