Wenn 250 Fachleute aus Wissenschaft, Kommunen, Politik und Zivilgesellschaft aus drei Kohleregionen in einer Stadt zusammenkommen, entsteht ein besonderer Moment: Expertise trifft Realität. Genau das ist Ende November bei der 3. Bundesdeutschen Strukturwandeltagung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) passiert und Hoyerswerda war Gastgeber. Verantwortlich für die Organisation war das Kompetenzzentrum Regionalentwicklung (KRE), welches beim BBSR angliedert ist.

Ein zentrales Element des Programms war eine Bus-Exkursion durch Hoyerswerda, organisiert vom Strukturwandel-Team der Stadt und begleitet von Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh. Zwei Stunden lang ging es zu den Orten, an denen Wandel sichtbar wird.




Auf der Route lagen zentrale Projekte der Stadtentwicklung, darunter das Smart Mobility Lab in Schwarzkolm, das neue Impulse für Mobilität und Forschung setzt, sowie aktuelle Vorhaben rund um den Scheibesee, wo Freizeit, Natur und Entwicklung zusammengedacht werden.
Weil Strukturwandel immer regional funktioniert, führte die Tour außerdem kurz in den Industriepark Schwarze Pumpe. Dort wurde deutlich, wie eng viele Entwicklungen miteinander verbunden sind und wie gemeinsam am Zukunftsbild der Region gearbeitet wird.
Das Feedback der Teilnehmenden war deutlich: Hoyerswerda überrascht. Viele zeigten sich beeindruckt davon, wie viele Projekte bereits umgesetzt werden und wie konsequent die Stadt ihren Weg im Wandel gestaltet.
Und ja – auch unsere Kommunikationslinie #WHY! – Wandel in Hoyerswerda wurde von einigen Gästen positiv aufgenommen. Für ein Transformationsgebiet ist das nicht selbstverständlich. Es zeigt, dass Wandel sichtbar, erzählbar und erfahrbar wird.