Seit zwei Monaten läuft die Sanierung der VBH-Arena. Die Halle bekommt nicht nur eine komplett neue Gebäudehülle, sondern auch jede Menge Energieeffizienz-Updates.

Die logistische Herausforderung war dabei fast so groß wie die Bauarbeiten selbst: Rund 100 Sportgruppen mussten während der Umbauphase auf andere Sportstätten verteilt werden. Sportclub-Geschäftsführerin Daniela Fünfstück ist erleichtert, dass alles reibungslos funktioniert hat: „Für alle ist es eine Übergangslösung und wir freuen uns schon jetzt darauf, nach der Sanierung in einer modernen, energieeffizienten Halle wieder trainieren zu können.“
Auf der Baustelle geht es Schritt für Schritt voran: Alte Wandelemente an zwei Seiten sind bereits abgebaut, Korrosionsschutz am Stahltragwerk wird durchgeführt und neue Fassadenelemente können im Anschluss montiert werden. Dieser Ablauf zieht sich um die gesamte Halle.

Besondere Aufmerksamkeit erfordert der Giebel, an dem die Lausitzer Werkstätten angrenzen. Hier müssen die neuen Elemente perfekt mit der bestehenden Steinwand verbunden werden, damit alles dicht bleibt. Dank enger Abstimmung mit der Geschäftsführung der Werkstätten ist Fünfstück jedoch zuversichtlich, dass auch diese kleine Herausforderung gemeistert wird.
Neben den aktuellen Arbeiten stehen noch zwei spannende Themen auf der Agenda: der Einbau einer Prallschutzwand und eine nachhaltige Beleuchtung, die flexibel zwischen Trainings- und Wettkampfszenario umgestellt werden kann. Erste Voruntersuchungen, ob diese Maßnahmen noch in die laufende Baumaßnahme eingeordnet werden können, laufen bereits.
Alles in allem liegt die Sanierung weiterhin im Plan und die Vorfreude wächst, wenn die VBH-Arena zum Ende des Jahres in neuem Glanz und voller Energieeffizienz für alle Sportler und Sportlerinnen bereitsteht.
Finanziert wird das Projekt über mehrere Bausteine. 75 Prozent der Kosten stammen aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), weitere 15 Prozent aus der Städtebauförderung, 10 Prozent trägt die Stadt Hoyerswerda selbst.